Women for Women International

Wenn Krieg ausbricht, leiden Frauen oft am meisten darunter – sie müssen Traumata, sexualisierte Gewalt und den Tod ihrer Angehörigen erleben. Wenn der Konflikt schließlich vorbei ist, bewegt sich die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit weiter und es fällt den zurückgebliebenen Frauen zu, ihre Familien und Gemeinschaften wiederaufzubauen. Insbesondere sexuelle Gewalt wird weltweit als Kriegswaffe und Kriegstaktik eingesetzt.

Women for Women International unterstützt Frauen, die an einigen der gefährlichsten Orte der Welt leben. Diese Frauen schreiben sich in unser einjähriges Programm ein. Hier lernen sie, wie sie Geld verdienen und sparen können, die Gesundheit ihrer Familie verbessern und wie ihre Stimmen gehört werden – zu Hause und in ihrer Gemeinschaft.

Seit 1993 hat die Organisation mehr als einer halben Million marginalisierten Frauen, die Kriege in Afghanistan, Bosnien und Herzegowina, der Demokratischen Republik Kongo, Irak, Kosovo, Nigeria, Ruanda und im Südsudan überlebt haben, geholfen. Im Programm erlernen die Frauen eine an den lokalen Kontext angepasste berufliche Fähigkeit sowie kaufmännische Grundlagen. Die Vernetzung mit anderen Frauen in den Klassen durchbricht die armuts- und kriegsbedingte Isolation. Wissen schafft Hoffnung, und die berufliche Fertigkeit ermöglicht den Frauen ein Leben in wirtschaftlicher Sicherheit und gesellschaftlicher Teilhabe. Unsere Absolventinnen geben ihr Wissen an ihre Nachbarn und Kinder weiter und sorgen so für einen Welleneffekt.

Katalina Koss @ BoConcept Munich

Ich war immer auffällig, habe nie ins System gepasst.
Mein natürliches Habitat ist die Rebellion, das Denken außerhalb der Box, das Leben ohne Schubladen und Schablonen.

Meine Bilder zeigen einen Weg des Loslassens, Entkommens, gegen die Zwänge der Gesellschaft, egal welcher Natur.

Ich male den Moment des » Gehenlassens«, es ist der Augenblick, den mir keiner nehmen kann, der Zustand bei dem ich keine Vorschriften zu beachten habe und eigene Regeln aufstelle – nämlich keine. Ich lebe nach meinem eigenen Dogma.

Das ist der Moment, den sich jeder doch zu gerne wünscht und nur zu selten bekommt. Es ist ein Raum in dem man schwerelos sein kann. Loslassen kann und sich der Leichtigkeit hingeben kann. Frei sein.

Katalina Koss

W I L D A R T S

W E R K E

KOKU @ Arthouse

Koku ist Sängerin, Journalistin, Filmemacherin und Moderatorin/Autorin bei “Workin Germany”.
Sie arbeitete einige Jahre als Backgroundsängerin bei Sandra (Welthit: Maria Magdalena), spielte im Vorprogramm und teilte sich die Bühnen mit bekannten Künstlern wie Kelly Rowland, Lou Bega und Bonnie Taylor.

Parallel studierte Koku Jazzgesang an der Jazzschool in München und besuchte die Schauspielschule (ISSA) und nahm zusätzlich privaten Schauspielunterricht bei Joa van Overstraten.

Als Journalistin und Moderatorin arbeitet Kokutekeleza bei PULS – der Jugendsender des Bayerischen Rundfunks. Derzeit studiert KOKU Regie an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Schon jetzt feiert Sie große Erfolge mit Ihren Filmen die auf internationalen Festivals gezeigt werden.

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Arthouse

Anna van den Hövel @ Kulturbühne Spagat

Mit viel Elan erobert Anna Luisa van den Hövel den Kunstmarkt.
Nach 5 Jahren auf Reisen quer über den Globus hat sie sich mit ihrem Atelier im Münchner Botanikum sesshaft gemacht.
Ihr Drang ferne Orte zu erkunden nimmt dadurch nicht ab, denn für ihre Werke lässt sich AvdH vor allem auf Reisen inspirieren.
Sie versucht Momentaufnahmen aus der Natur durch ihre Wahrnehmung auf die Leinwand zu projizieren.
Dabei wirken Ihre expressionistischen Werke wie Landschaftsaufnahmen aus der Vogelperspektive und nehmen den Betrachter mit auf eine Reise.
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Ful Fillin @ Arthouse

Die künstlerische Karriere startete bei Ful Fillin mit klassischem Graffiti vor ca. 13 Jahren.
„Fasziniert von dem Verbotenem, hat mich schon damals die Idee gecatched, dass Kunst umsonst sein sollte. Für jeden.
Sogar das Risiko für die Kunst zu bezahlen und nichts daran zu verdienen fand ich cool.“
Seine Kunst ist neben Leinwänden und Wänden hauptsächlich auf Glas:
Ink on glass: Die Bilder sind von beiden Seiten zugetagged und können gewendet werden – dadurch hat man 2 Bilder.
Indem man den Hitnergrund beliebig oft tauschen kann, kann man sich selbst immer wieder ein neues Bild schaffen.
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Bozena @ Hearthouse Munich

Bozena ist eine Künstlerin die intuitiv malt, viele Techniken anwendet und neue Wege geht.
Mit einer über viele Jahre entwickelten Technik gießt sie flüssiges Acryl auf Leinwände und schafft Kompositionen die beeindrucken. Für die Künstlerin ist das schaffen der Werke Selbstheilung.
Sie befindet sich auf einer Reise zu sich selbst, reist aber nicht gern alleine.
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Condrobs e. V. – Justin-Rockola-Soforthilfe e.V.

Prävention ist alles! Gemeinsam mit Schüler*innen treten wir darum Gewalt und Sucht entgegen. Wir sind Inside @ School, eine Facheinrichtung des Justin-Rockola-Soforthilfe e.V. in Kooperation mit Condrobs e.V., Träger für soziale Hilfen. Das Team von Inside @ School besteht aus 17 Schulsozialarbeiter*innen, diese sind Ansprechpartner*innen für Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte – direkt vor Ort an Münchner Gymnasien, Grund- und Realschulen.

Dabei schauen wir genau darauf, was die Schüler*innen brauchen und passen unsere Hilfe den Bedarfen an den Schulen an. Wir behandeln dabei Themen wie Gewalt, Mobbing, Konsum von Suchtmitteln, Umgang mit Konflikten, Gruppendruck, Bildung von Klassengemeinschaft, neue Medien, Selbstwert und Selbstvertrauen.

HORIZONT e. V.

Kinder gemeinsam mit ihren Müttern auf der Straße, ohne Familienrückhalt, ohne Zukunft? Vor 20 Jahren sprach kaum jemand über das Phänomen obdachloser Kinder und ihrer Mütter und die Schicksale, die sie erleiden. Es war noch wenig Bewusstsein für diese Problematik da. Auch deshalb, weil Frauen ohne feste Bleibe eher versuchten, ihre Not und die ihrer Kinder zu verstecken, so unauffällig wie möglich zu bleiben. Dabei waren bereits Ende der 90er-Jahre allein in München Tausende Menschen obdachlos. Nachdem Jutta Speidel von obdachlosen Kindern in ihrer Stadt erfahren und recherchiert hatte, unter welchen Bedingungen die Betroffenen leben, handelte sie: Sie gründete 1997 die private Initiative HORIZONT, um obdachlose Kinder mit ihren Müttern aus dem Schattendasein herauszuholen und ihnen effektiv zu helfen. Seitdem konnte HORIZONT mehr als 2.500 Menschen in ein selbstbestimmtes Leben begleiten.

HORIZONT bietet wohnungslosen Kindern und ihren Müttern ein sicheres Zuhause auf Zeit und eine intensive Betreuung – seit 2004 in einem eigenen Schutzhaus, in dem 24 voll ausgestattete Wohnungen mit Bad und Küche und zwei Notzimmer zur Verfügung stehen. Hier finden die kleinen Familien Geborgenheit und die Basis füreinen Neubeginn. Jeden Tag, rund um die Uhr, ist ein pädagogisches Fachteam da, das umfangreiche Hilfestellung leistet und auf die individuellen Bedürfnisse der Bewohner*innen eingeht. Denn HORIZONT hat das Ziel, diese Menschen mit ihren Traumata aufzufangen und ihnen neue Lebensperspektiven zu geben.

Zudem bietet das neue HORlZONT-Haus Domagkpark seit 2018 dauerhaften Wohnraum für Mütter, Kinder und sozial benachteiligte Familien. Das Haus versteht sich als ein Ort der Begegnung mit vielen soziokulturellen Angeboten, die auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

Wie kann es überhaupt passieren, dass Kinder und ihre Mütter wohnungslos werden? Die Schicksale sind vielfältig: Die Mütter werden alleingelassen, der Verlust des Jobs oder eine schwere Krankheit kommt dazu. Die Frauen sind nicht mehr in der Lage, die Miete zu bezahlen, und ziehen dann mit ihren Kindern oft jahrelang von einem Ort zum anderen, nirgendwo willkommen, ohne festen Wohnsitz. Oder die Betroffenen haben über lange Zeit massive häusliche Gewalt und Unterdrückung ertragen. Wenn sie dann den mutigen Schritt wagen und aus der gemeinsamen Wohnung fliehen, bedeutet auch das meist Wohnungslosigkeit. Mit solch belastenden Lebenshintergründen kommen die Kinder und ihre Mütter ins HORIZONT-Schutzhaus. Für manche ist es das erste Mal überhaupt, dass sie echte Hilfe erfahren.

Der geschützte Raum in diesem Haus macht es den Kindern und ihren Müttern möglich, Kraft zu tanken und wieder leben zu lernen. Ein langer Weg, der sich lohnt. Denn der Erfolg von HORIZONT der vergangenen fast 25 Jahre bestätigt: Die Verbindung von Wohnraum mit professioneller Betreuung unter einem Dach hilft, die Situation der Familien nachhaltig zu verändern. So bekommen sie eine zweite Chance auf ein selbstbestimmtes Leben.

Bilder: Cordula Treml, Barbara Volkmer, Daniel Hesse

Blaues Kreuz München e. V.

Seit 1885 bietet das Blaue Kreuz Hilfe an, um trocken zu werden und auch zu bleiben. Heute reicht das Angebot der „Hilfe zur Selbsthilfe“ weit darüber hinaus und wurde auf alle Bereiche der stoffgebundenen und nichtstoffgebundenen Süchte ausgeweitet.

Der Verein Blaues Kreuz München e.V. (BKMeV) unterstützt suchtgefährdete oder suchtkranke Menschen, sowie ihre Angehörigen und Informationssuchende im Großraum der Landeshauptstadt München. In derzeit 59 Selbsthilfegruppen, verteilt über den Stadtbezirk München und seine Landkreise, werden wöchentlich ca. 800 Gruppenbesucher (Jahresbericht 2019) nach dem Grundsatz der „Hilfe zur Selbsthilfe“ begleitet. Die ehrenamtlich geleiteten Selbsthilfegruppen sind kostenlos und können ohne Voranmeldung besucht werden. Sie sind offen für alle Menschen, unabhängig von Nationalität, Konfession, dem Geschlecht und der ethischen und sozialen Herkunft.
Der Erfolg der Selbsthilfe begründet sich unter anderem in der Betroffenenkompetenz. Hier weiß man wovon man spricht, da man selbst betroffen ist. Ganz besonderen Wert legt man im BKMeV auf den weiteren Ausbau der Jugendarbeit und der Präventionsarbeit. Derzeit werden jährlich ca. 1000 Schüler unterschiedlicher Altersstufen für die verschiedenen Ausprägungen von Abhängigkeitserkrankungen sensibilisiert.
Die Entwicklung digitaler Formate, der konsequente Ausbau des Online-Angebotes sowie die personelle Verstärkung des Präventionsteams sind hier wesentliche Akzente, die für die Weiterentwicklung des Vereins gesetzt werden. Alle Gruppen werden von ehrenamtlichen Gruppenleitern und Stellvertretern geleitet, die an regelmäßigen Fort- und Weiterbildungen teilnehmen.
Ziel ist die Genesung und Aufklärung der von Suchterkrankung betroffenen und bedrohten Personen, sowie die Verbesserung ihrer Lebensbedingungen hin zu einem selbstbestimmten, freien abstinenten Leben. Für die mitbetroffenen Angehörigen bietet der BKMeV entsprechend ihrer Lebenssituation angepasste Hilfen an.
Für diese bedarfsgerechten Hilfen wird eng mit anderen sozialen und kommunalen Einrichtungen zusammen gearbeitet. In der Unterstützung der Selbsthilfe sieht der BKMeV die gemeinsame Entwicklung wichtiger Potentiale und Ressourcen, die für die Betroffenen nutzbar gemacht werden können.
Der Verein Blaues Kreuz München e.V. strebt eine Gesellschaft an, in der das Individuum seine Ressourcen entfalten kann, in seinen Grenzen akzeptiert wird und Gleichberechtigung und Solidarität erfährt.

Lebensheldin e. V.

LebensHeldin! e.V. ist die erste gemeinnützige Organisation, die sich  für eine neue Frauengesundheitskultur einsetzt. ​

​Die Initiative unterstützt Frauen nach Brustkrebs und engagiert sich für Brustkrebs-Prävention und Aufklärung.​

Sie stärkt Frauen in ihrer Selbstwirksamkeit und öffnet das Bewusstsein für einen gesunden Lebensstil.​

​LebensHeldin! steht für individualisierte Heilungswege und ein glückliches Leben nach der Therapie.