Stiftung Gewaltfreie Kindheit

Eine friedliche Welt beginnt mit einer gewaltfreien Kindheit.
Um dies zu erreichen, brauchen wir erwachsene Vorbilder, die Kinder auf ihrem Weg ins Leben liebevoll begleiten. Solange allerdings in uns Erwachsen noch die ungestillten Bedürfnisse des einstigen Kindes, das wir alle waren, immer wieder auftauchen und wir gefangen in unseren unreflektierten Erlebniswelten sind, solange werden Kinder unter unserer Gewalt, Feigheit und Unwissenheit leiden.

Um das in einen Wandel zu bringen, habe ich die „Stiftung Gewaltfreie Kindheit“ gegründet.

Würden Erwachsenen die volle Verantwortung für sich und ihr Handeln übernehmen, gäbe es keine Gewalt gegen Kinder mehr. Das zu erreichen, ist unsere Mission, wir werden sie voller Überzeugung verfolgen und uns mit aller Kraft dafür einsetzen!
Unser Tun

  • Wir lösen das starke gesellschaftliche Tabu auf und sensibilisieren die Gesellschaft für alle Arten von Gewalt in der Kindheit und deren dramatische Folgen.
  • Wir ermutigen Menschen Zivilcourage zu zeigen und sich für Kinder stark zu machen.
  • Wir führen Aufklärungs- und Informationsveranstaltungen zu gewaltfreier Kommunikation und bedürfnisorientierter Begleitung durch.
  • Wir offerieren Fort- und Weiterbildungen für Pädagogische Fachkräfte.
  • Wir erarbeiten Schutzkonzepte für und mit Kitas und Schulen.
  • Wir machen ressourcenorientiere Biografiearbeit mit Pädag*innen und Eltern.
  • Wir beraten, coachen und unterstützen Erwachsene auf ihrem Weg in die Gewaltfreiheit.

Kinderhospiz München

Seit 2004 betreut die Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München – AKM Familien mit unheilbar kranken und lebensbedrohlich schwersterkrankten Ungeborenen, Neugeborenen, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in München und ganz Bayern. Dabei wird das Team aus hauptamtlichen Ärzten, Psychologen, Krankenschwestern und Sozialarbeitern von über 300 Ehrenamtlichen in den Bereichen Krisenintervention, Familienbegleitung und Öffentlichkeitsarbeit unterstützt. Ziel ist es – getreu dem Motto „Nicht das Leben mit Tagen, sondern die Tage mit Leben füllen“ – den Familien in dieser schwierigen Zeit eine feste Stütze zu sein und Momente der Sicherheit, Geborgenheit und Normalität zu schenken.

An erster Stelle kümmern wir uns um die Sicherung der medizinischen und therapeutischen Versorgung des kleinen Patienten. Aber auch die Geschwisterkinder und die Eltern werden von uns umfassend betreut, denn die ganze Situation in der Familie steht nun Kopf. Entlastung im Alltag, sowie finanzielle Unterstützung und Hilfe mit den Behörden gehören ebenso zu unseren Aufgaben. Wir sind ab der Diagnose der Erkrankung, im Krankenhaus und zu Hause, bis über den Tod hinaus für die gesamte Familie da – und das 24 Std/365 Tage im Jahr.

Ob als Privatperson, Unternehmen oder Stiftung, als ehrenamtlicher Helfer oder Familienbegleiter, wir freuen uns über jede helfende Hand. Auch die Erfüllung von einem Herzenswunsch oder die Unterstützung bei Kosten, die von den Krankenkassen nicht getragen werden, all das sind wichtige Hilfen für unsere Familien.

Kontakt
Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München
Blutenburgstr. 64 + 66
80636 München
+49 (0)89 588 0303 11
+49 (0)89 588 0303 29
info@kinderhospiz-muenchen.de

NCL-Stiftung

Die Kinderdemenz NCL (Neuronale Ceroid Lipofuszinose) ist eine bis heute kaum erforschte Stoffwechselerkrankung. Sie ist unheilbar, schreitet unaufhaltsam voran und führt zu einem frühen Tod. Betroffene Kinder erblinden, leiden unter Epilepsie und verlieren zunehmend ihre kognitiven und motorischen Fähigkeiten, bis sie – meist noch vor ihrem 30. Lebensjahr – versterben.
Die gemeinnützige NCL-Stiftung setzt sich seit ihrer Gründung im Jahr 2002 für die nationale und internationale Forschungsförderung ein, um von NCL betroffenen Kindern eine Aussicht auf bisher fehlende Therapie- und Heilungsansätze zu geben. Hierfür werden Forschungsprojekte initiiert, finanziert und unterstützt und es wird die Bildung eines weltweiten NCL-Netzwerks vorangebracht.
Zudem leistet die Stiftung Aufklärungsarbeit bei Ärzten und sensibilisiert die Öffentlichkeit für die Erkrankung.

Bild © Mathias Baustian

„Mutruf“ – einander Halt geben e. V.

Es handelt sich bei „Mutruf“ um eine reine „von Mensch zu Mensch“-Initiative: ein Telefondienst bei dem selbst (ehemals) Betroffene anderen Paniklern ehrenamtlich eine verständnisvolle Gesprächsmöglichkeit anbieten, wenn diese eine Panikattacke haben oder befürchten.

Aber auch, wenn man sich anderen, angstbehafteten Situationen stellen möchte, tut es gut, ein „Sicherheitsnetz“ zu haben. Bei den ersten mutigen Schritten aus der Vermeidungsstrategie und Isolation in gefürchtete Situationen hinein zu wissen, dass man jemanden an seiner Seite hat oder mit jemandem sprechen könnte, falls notwendig, kann ungemein helfen – und wer könnte besser mit jemandem in so einer Situation sprechen, als ein Mensch, der selbst ganz genau weiß, wie sich der andere fühlt? Wenn möglich der Angst vor der Angst so schon „den Wind aus den Segeln nehmen“…

Es gibt viele Menschen, die sich schlicht schämen überhaupt darüber zu sprechen, dass sie von Angst & Panik betroffen sind, erst recht scheuen sie sich um Hilfe zu bitten, geschweige denn eine Therapie zu machen. Aber auch und gerade diese Menschen sollten Hilfe bekommen und sich an jemanden wenden können, der in so einer Situation liebevoll für sie da ist.

Dafür wurde „Mutruf“ (Anfang 2019) gegründet: eine Möglichkeit in akuten Angstsituationen mit jemandem reden zu können und unkomplizierte und direkte Unterstützung zu bekommen ohne die Sorge, jemandem zur Last zu fallen. Vielleicht ist dies auch der erste Schritt zu erkennen, dass es gut tut, sich zu öffnen und dass es viele Hilfsmöglichkeiten gibt und gar nicht schlimm, diese anzunehmen…

„Mutruf“ ist NICHT gleichzusetzen mit einer ärztlichen, psychologischen Betreuung, verfolgt keinerlei bestimmte Therapieansätze und es werden keine Diagnosen gestellt. Die | der Anrufende nutzt „Mutruf“ mit dem Wissen und Einverständnis, dass wir keine Garantien geben können, eine Panikattacke „wegzuzaubern“, sie|er diese aber nicht alleine durchstehen muss und stimmt mit ihrem|seinen Anruf zu, dass es sich hierbei um einen reinen Freundschaftsdienst handelt!

„Mutruf“ ist nicht zu verwechseln mit einer Telefonseelsorge, wir helfen in der akuten Situation. Eine individuelle und grundsätzliche Begleitung geht über unsere Zielsetzung hinaus.

Women for Women International

Wenn Krieg ausbricht, leiden Frauen oft am meisten darunter – sie müssen Traumata, sexualisierte Gewalt und den Tod ihrer Angehörigen erleben. Wenn der Konflikt schließlich vorbei ist, bewegt sich die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit weiter und es fällt den zurückgebliebenen Frauen zu, ihre Familien und Gemeinschaften wiederaufzubauen. Insbesondere sexuelle Gewalt wird weltweit als Kriegswaffe und Kriegstaktik eingesetzt.

Women for Women International unterstützt Frauen, die an einigen der gefährlichsten Orte der Welt leben. Diese Frauen schreiben sich in unser einjähriges Programm ein. Hier lernen sie, wie sie Geld verdienen und sparen können, die Gesundheit ihrer Familie verbessern und wie ihre Stimmen gehört werden – zu Hause und in ihrer Gemeinschaft.

Seit 1993 hat die Organisation mehr als einer halben Million marginalisierten Frauen, die Kriege in Afghanistan, Bosnien und Herzegowina, der Demokratischen Republik Kongo, Irak, Kosovo, Nigeria, Ruanda und im Südsudan überlebt haben, geholfen. Im Programm erlernen die Frauen eine an den lokalen Kontext angepasste berufliche Fähigkeit sowie kaufmännische Grundlagen. Die Vernetzung mit anderen Frauen in den Klassen durchbricht die armuts- und kriegsbedingte Isolation. Wissen schafft Hoffnung, und die berufliche Fertigkeit ermöglicht den Frauen ein Leben in wirtschaftlicher Sicherheit und gesellschaftlicher Teilhabe. Unsere Absolventinnen geben ihr Wissen an ihre Nachbarn und Kinder weiter und sorgen so für einen Welleneffekt.

Condrobs e. V. – Justin-Rockola-Soforthilfe e.V.

Prävention ist alles! Gemeinsam mit Schüler*innen treten wir darum Gewalt und Sucht entgegen. Wir sind Inside @ School, eine Facheinrichtung des Justin-Rockola-Soforthilfe e.V. in Kooperation mit Condrobs e.V., Träger für soziale Hilfen. Das Team von Inside @ School besteht aus 17 Schulsozialarbeiter*innen, diese sind Ansprechpartner*innen für Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte – direkt vor Ort an Münchner Gymnasien, Grund- und Realschulen.

Dabei schauen wir genau darauf, was die Schüler*innen brauchen und passen unsere Hilfe den Bedarfen an den Schulen an. Wir behandeln dabei Themen wie Gewalt, Mobbing, Konsum von Suchtmitteln, Umgang mit Konflikten, Gruppendruck, Bildung von Klassengemeinschaft, neue Medien, Selbstwert und Selbstvertrauen.

HORIZONT e. V.

Kinder gemeinsam mit ihren Müttern auf der Straße, ohne Familienrückhalt, ohne Zukunft? Vor 20 Jahren sprach kaum jemand über das Phänomen obdachloser Kinder und ihrer Mütter und die Schicksale, die sie erleiden. Es war noch wenig Bewusstsein für diese Problematik da. Auch deshalb, weil Frauen ohne feste Bleibe eher versuchten, ihre Not und die ihrer Kinder zu verstecken, so unauffällig wie möglich zu bleiben. Dabei waren bereits Ende der 90er-Jahre allein in München Tausende Menschen obdachlos. Nachdem Jutta Speidel von obdachlosen Kindern in ihrer Stadt erfahren und recherchiert hatte, unter welchen Bedingungen die Betroffenen leben, handelte sie: Sie gründete 1997 die private Initiative HORIZONT, um obdachlose Kinder mit ihren Müttern aus dem Schattendasein herauszuholen und ihnen effektiv zu helfen. Seitdem konnte HORIZONT mehr als 2.500 Menschen in ein selbstbestimmtes Leben begleiten.

HORIZONT bietet wohnungslosen Kindern und ihren Müttern ein sicheres Zuhause auf Zeit und eine intensive Betreuung – seit 2004 in einem eigenen Schutzhaus, in dem 24 voll ausgestattete Wohnungen mit Bad und Küche und zwei Notzimmer zur Verfügung stehen. Hier finden die kleinen Familien Geborgenheit und die Basis füreinen Neubeginn. Jeden Tag, rund um die Uhr, ist ein pädagogisches Fachteam da, das umfangreiche Hilfestellung leistet und auf die individuellen Bedürfnisse der Bewohner*innen eingeht. Denn HORIZONT hat das Ziel, diese Menschen mit ihren Traumata aufzufangen und ihnen neue Lebensperspektiven zu geben.

Zudem bietet das neue HORlZONT-Haus Domagkpark seit 2018 dauerhaften Wohnraum für Mütter, Kinder und sozial benachteiligte Familien. Das Haus versteht sich als ein Ort der Begegnung mit vielen soziokulturellen Angeboten, die auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

Wie kann es überhaupt passieren, dass Kinder und ihre Mütter wohnungslos werden? Die Schicksale sind vielfältig: Die Mütter werden alleingelassen, der Verlust des Jobs oder eine schwere Krankheit kommt dazu. Die Frauen sind nicht mehr in der Lage, die Miete zu bezahlen, und ziehen dann mit ihren Kindern oft jahrelang von einem Ort zum anderen, nirgendwo willkommen, ohne festen Wohnsitz. Oder die Betroffenen haben über lange Zeit massive häusliche Gewalt und Unterdrückung ertragen. Wenn sie dann den mutigen Schritt wagen und aus der gemeinsamen Wohnung fliehen, bedeutet auch das meist Wohnungslosigkeit. Mit solch belastenden Lebenshintergründen kommen die Kinder und ihre Mütter ins HORIZONT-Schutzhaus. Für manche ist es das erste Mal überhaupt, dass sie echte Hilfe erfahren.

Der geschützte Raum in diesem Haus macht es den Kindern und ihren Müttern möglich, Kraft zu tanken und wieder leben zu lernen. Ein langer Weg, der sich lohnt. Denn der Erfolg von HORIZONT der vergangenen fast 25 Jahre bestätigt: Die Verbindung von Wohnraum mit professioneller Betreuung unter einem Dach hilft, die Situation der Familien nachhaltig zu verändern. So bekommen sie eine zweite Chance auf ein selbstbestimmtes Leben.

Bilder: Cordula Treml, Barbara Volkmer, Daniel Hesse

Blaues Kreuz München e. V.

Seit 1885 bietet das Blaue Kreuz Hilfe an, um trocken zu werden und auch zu bleiben. Heute reicht das Angebot der „Hilfe zur Selbsthilfe“ weit darüber hinaus und wurde auf alle Bereiche der stoffgebundenen und nichtstoffgebundenen Süchte ausgeweitet.

Der Verein Blaues Kreuz München e.V. (BKMeV) unterstützt suchtgefährdete oder suchtkranke Menschen, sowie ihre Angehörigen und Informationssuchende im Großraum der Landeshauptstadt München. In derzeit 59 Selbsthilfegruppen, verteilt über den Stadtbezirk München und seine Landkreise, werden wöchentlich ca. 800 Gruppenbesucher (Jahresbericht 2019) nach dem Grundsatz der „Hilfe zur Selbsthilfe“ begleitet. Die ehrenamtlich geleiteten Selbsthilfegruppen sind kostenlos und können ohne Voranmeldung besucht werden. Sie sind offen für alle Menschen, unabhängig von Nationalität, Konfession, dem Geschlecht und der ethischen und sozialen Herkunft.
Der Erfolg der Selbsthilfe begründet sich unter anderem in der Betroffenenkompetenz. Hier weiß man wovon man spricht, da man selbst betroffen ist. Ganz besonderen Wert legt man im BKMeV auf den weiteren Ausbau der Jugendarbeit und der Präventionsarbeit. Derzeit werden jährlich ca. 1000 Schüler unterschiedlicher Altersstufen für die verschiedenen Ausprägungen von Abhängigkeitserkrankungen sensibilisiert.
Die Entwicklung digitaler Formate, der konsequente Ausbau des Online-Angebotes sowie die personelle Verstärkung des Präventionsteams sind hier wesentliche Akzente, die für die Weiterentwicklung des Vereins gesetzt werden. Alle Gruppen werden von ehrenamtlichen Gruppenleitern und Stellvertretern geleitet, die an regelmäßigen Fort- und Weiterbildungen teilnehmen.
Ziel ist die Genesung und Aufklärung der von Suchterkrankung betroffenen und bedrohten Personen, sowie die Verbesserung ihrer Lebensbedingungen hin zu einem selbstbestimmten, freien abstinenten Leben. Für die mitbetroffenen Angehörigen bietet der BKMeV entsprechend ihrer Lebenssituation angepasste Hilfen an.
Für diese bedarfsgerechten Hilfen wird eng mit anderen sozialen und kommunalen Einrichtungen zusammen gearbeitet. In der Unterstützung der Selbsthilfe sieht der BKMeV die gemeinsame Entwicklung wichtiger Potentiale und Ressourcen, die für die Betroffenen nutzbar gemacht werden können.
Der Verein Blaues Kreuz München e.V. strebt eine Gesellschaft an, in der das Individuum seine Ressourcen entfalten kann, in seinen Grenzen akzeptiert wird und Gleichberechtigung und Solidarität erfährt.

Lebensheldin e. V.

LebensHeldin! e.V. ist die erste gemeinnützige Organisation, die sich  für eine neue Frauengesundheitskultur einsetzt. ​

​Die Initiative unterstützt Frauen nach Brustkrebs und engagiert sich für Brustkrebs-Prävention und Aufklärung.​

Sie stärkt Frauen in ihrer Selbstwirksamkeit und öffnet das Bewusstsein für einen gesunden Lebensstil.​

​LebensHeldin! steht für individualisierte Heilungswege und ein glückliches Leben nach der Therapie.