Im Januar 1991 kam Ornella Mikwasa mit ihrer Mutter und drei Schwestern nach Deutschland. Sie verließen Kinshasa, die Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo. Der Vater folgte seiner Familie 1993 nach Deutschland. Sie waren einer der ersten schwarzen Flüchtlingsfamilien in Hamm. Ornellas musikalisches Talent wurde bereits von ihren Lehrern entdeckt, als sie erst in der 5. Klasse war. Aber künstlerisches Sponsoring kam für die Eltern nicht in Frage. Der Lehrer förderte sie und nahm mit ihr die ersten Studiolieder auf und organisierte kleine Konzerte, als sie 10 Jahre alt war. Ornella absolvierte die High School im Alter von 16 Jahren und sang bei der Abschlussfeier auch. Erst an diesem Tag erkannten ihre Eltern das Talent der Sängerin.

2005 lebte sie eine Weile mit ihrem Onkel in Amerika, ein Traum für sie, die ein großer Fan amerikanischer Künstler wie Michael Jackson und Whitney Houston ist. Der Onkel hatte alles organisiert, einen Produzenten und ein Studio gefunden und war bereit, das Mädchen zu leiten. Ihre Musik ist professioneller geworden. Aber es war ihr Vater, der die Richtung wechselte. Er wollte das Ornella zuerst in Deutschland ihre Ausbildung absolviert oder studiert, bevor sie sich ganz der Musik widmet, um etwas in der Hand zu halten, falls das nicht funktioniert. Sie musste nach Dortmund zurückkehren und eine der ersten angebotenen Lehrstellen annehmen, in denen sie zumindest ihre Sprachen (Lingala, Französisch, Deutsch, Englisch, Spanisch) sprechen konnte. Sie begann eine Lehre als Speditionskauffrau und arbeitete dann in einer Spedition für einen großen Transporter. Das Keyboard, das Mikrofon und die Musik verschwanden im Schrank.

Sie heiratete, hatte ihre erste Tochter und war jetzt 26, als die Tochter das Keyboard aus dem Schrank zog und die Mutter bat, etwas zu singen. Und dann kam es wie ein Schicksalsschlag. Die Firma der Spedition musste schließen, Ornella war in Elternzeit und sie musste entscheiden, was sie als nächstes tun soll: nächste Firma oder zumindest eine Chance für die Musik. Sie entschied sich für Letzteres. Anfang 2019 begann sie regelmäßig mit ihrer Band Konzerte zu spielen und für ihre Songs zu werben. Anfang 2020 kam Corona, zu einer Zeit, als es gerade gut gebucht war und ein aufregendes Jahr bevorstand.

Seit Anfang 2021 organisiert Ornella ihr erstes Projekt FÉMINA als ein Audiovisuelles EP für Frauen und junge Mädchen gegen Gewalt und Unterdrückung. Ihr erstes EP erfolgt im April.

Webseite
ornellamikwasa.com
Kontakt / Buchungsanfragen
info@ornellamikwasa.com

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